Equestrian Centers sollte eigentlich meine Ehrenrunde werden – der Moment, in dem die Blackwoods sich das Erbe zurückholen, das wir eigenhändig aus dem Boden gestampft haben. Stattdessen tauche ich auf und muss feststellen, dass Briar Winters bereits eingezogen ist und ihr schickes Dressurpferd trainiert, als gehöre ihr der Laden.
Und zwar deshalb, weil sie genau das glaubt.
Wie sich herausstellt, wurde uns beiden dasselbe Anwesen von unterschiedlichen Betrügern verkauft, und jetzt ist die Eigentumsfrage ein juristisches Chaos. Unsere Anwälte können das so schnell nicht klären, was bedeutet, dass wir für die nächsten neunzig Tage feststecken und uns einen Stall, einen Reitplatz und eine viel zu kleine Wohnung teilen müssen.
Wir schließen einen Pakt: Wir trainieren unsere Pferde, gehen uns gegenseitig aus dem Weg und klären die Sache mit einem entscheidenden Wettkampf beim Montana Equestrian Festival. Der Gewinner bekommt die Ranch. Der Verlierer zieht Leine.
Es hätte so einfach sein sollen. Aber Briar ist genauso stur wie ich, genauso ehrgeizig und weitaus bewundernswerter, als ich mir gerne eingestehen würde. Auch das Leben unter einem Dach erweist sich als schwieriger als gedacht, besonders wenn sich unsere Streitereien immer weniger nach Rivalität und erschreckend stark nach etwas anderem anfühlen.
Ich bin hierhergekommen, um ein Grundstück zu gewinnen. Ich hätte nicht damit gerechnet, mein Herz zu verlieren.
Die Rivalität zwischen uns ist ein gefühlvoller Clean-Romance-Cowboy-Roman mit Enemies-to-Lovers-Spannung, hartem Wettbewerb, erzwungener Nähe und einer Slow-Burn-Verbindung, die beweist, dass die besten Partnerschaften manchmal mit Funkenflug beginnen.





